Glaubenssätze

 

Wie bereits im Text „Warum du nicht alles glauben solltest“ angedeutet sind unsere Glaubenssätze für uns von hoher Bedeutung: Unsere Glaubenssätze sind wie Befehle, die wir nicht in Frage stellen. Sie sagen uns, was möglich und was unmöglich ist, was wir erreichen können und wo uns Grenzen gesetzt sind. Dadurch prägen sie jede Form des Handelns, jeden Gedanken und jede unserer Empfindungen. Deswegen ist es von ungeheurer Bedeutung, unsere Glaubensprinzipien zu korrigieren, wenn wir unser Leben nachhaltig und dauerhaft verändern wollen.

Wir können die Ansprüche an uns selbst so hoch setzen, wie wir wollen. Ohne die Fähigkeit die eigenen Glaubensmuster zu steuern, wird es uns immer an der inneren Gewissheit fehlen, ob wir auch zu diesen Ansprüchen stehen. Bevor wir handeln ist es wichtig, dass wir ein Gefühl der absoluten Sicherheit dafür entwickeln, dass wir den neuen, höheren Ansprüchen auch gerecht werden. Denn wenn wir nicht daran glauben etwas zu schaffen, indem wir zum Beispiel den Mut für etwas aufbringen, werden wir es auch nur schwer erreichen können.
Von Gandhi über Nelson Mandela bis hin zu Martin Luther King. Sie alle glaubten an das, was sie taten und an die Kraft der Menschen. Die Übereinstimmung ihrer Glaubenssätze mit ihrer Person waren es, die ihnen den Zugang zu ihren inneren Kräften gestattete und die sie befähigte, sich einer Herausforderung zu stellen, an der ein weniger engagierter Mensch gescheitert wäre. Sich verstärkende Glaubenssätze – dieses Gefühl der absoluten Gewissheit – haben sich in der Geschichte somit immer wieder als Triebfeder hinter jedem großen Erfolg erwiesen.
Hätte Martin Luther Kind beispielsweise den limitierenden Glaubenssatz ‚Gegen die Großen hast du eh keine Chance‘ in sich getragen, er hätte sich vermutlich niemals aufraffen können etwas zu bewegen. Vermutlich hätte er sich zwar über die aktuelle Situation beklagt, hätte es jedoch nie geschafft etwas daran zu ändern. Alles durch einen einzigen limitierenden Glaubenssatz, den vermutlich Millionen von Menschen in sich tragen und der sie davon abhält etwas zu ändern.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du höhere Ansprüche an dich selbst stellst, aber nicht wirklich daran glaubst, dass du ihnen gerecht werden kannst, dann hast du deine Bemühungen von vornherein sabotiert. Du wirst es nicht einmal auf einen Versuch ankommen lassen, denn dir mangelt es an eben jenem Sicherheitsgefühl, das dir gestattet, selbst beim Lesen dieses Textes das eigene Potential voll auszuschöpfen.
Wenn du jedoch damit beginnst, deine limitierenden Glaubenssätze herauszufinden und zu korrigieren, ist das ein erster großer Schritt, hin in eine Zukunft, in der du dich selber immer wieder übertriffst.

 __

Mehr zu deinen Glaubenssätzen und wie du sie verändern kannst, sowie viele weitere spannende Anstöße, wie du mehr aus dir machst, in „Das Robbins Power Prinzip“ von Anthony Robbins.